Koh Samui!!!

Veröffentlicht auf von Ben27

14.03.-19.03.2012

 

 

 

                                  Koh Samui

 

 

 

...da waren nun um 5.00 Uhr in der Früh. Wir hatten noch ein wenig Zeit, denn die Fähre sollte erst in einer Stunde ablegen. Im Dunkeln begaben wir uns direkt in die erste Reihe. Der beste Blick war also garantiert. Die JungsIphone-Pics-024-Kopie-1.jpgIphone-Pics-009-Kopie-1.jpg präparierten die Seile, der Anker wurde gelichtet und auf ging es nach Koh Samui. Es war traumhaft zu erleben, wie wir dem Sonnenaufgang entgegen fuhren. Unfassbar schnell wurde es hell. Die Sonne strahlte uns an und zeigte uns Thailand von seiner schönsten Seite. Herrliche Landschaften und Inseln lagen vor uns. Ein wunderbarer Anblick. Wir genossen die Fahrt und liefen ungefähr 1 1/2 Stunden später in Koh Samui ein. Nach einem kurzen Check an der Information nahmen wir ein Taxi und sollten die Hotels ansteuern, die ich im Internet herausgesucht hatte. Kein Trip wurde begonnen, bevor ich ihn nicht vorher perfekt geplant hatte. ;) Kannste nich lernen. :D Das erste Hotel, ein kleines Bungalowresort, sagte uns nicht zu und so hielten wir beim Zweiten, welches sich direkt am Strand befand. Das Impiana! Wir ließen uns die Zimmer zeigen und schauten uns alles ganz genau an. Wir waren sofort begeistert und checkten ein. Unser Raum musste noch hergerichtet werden und deswegen frühstückten wir erst mal ausgiebig. Das Restaurant befand sich am Strand und so hatten wir gleich einen atemberaubenden Blick auf den Strand und das Iphone-Pics-026.jpg Meer. Das Frühstücksbuffet ließ ebenso keine Wünsche offen. Verschiedene Fruchtsäfte, frische Shakes, frisches Obst, Müsli, Yoghurt, Waffeln, Pancakes, Toast, Brot, Omelett oder Spiegelei, welches frisch zubereitet wurde, eine Käseplatte, Salami, Kochschinken und vieles mehr stand zur Auswahl. Ich geh so weit, besser gehts nicht. :) Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass wir alles probierten. :) Nach der Stärkung war das Zimmer fertig und wir brachten unsere Sachen rauf. Eine tolle Aussicht auf den Golf von Thailand erwartete uns. Wir sollten uns jedoch nicht lange hier aufhalten, denn der Strand war ja vor der Haustür. Also Badehose an, Handtücher unterm Arm und los ging es. Eine Liege in der ersten Reihe wartete nur auf uns. Das Wasser war wunderbar klar und hatte Badewannentemperatur. Ich sage es so, wie es ist, das war Urlaub! Den Tag relaxten wir in aller Ruhe am Strand. Der ein oder andere Cocktail wurde an der Beachbar genossen Iphone-Pics-030-Kopie-2.jpg und ein paar leckere Meeresfrüchte verspeist. Ja Freunde so ließ es sich aushalten. ;)  Am Abend aßen wir im Restaurant ebenfalls sehr lecker und nahmen danach noch ein paar weitere Drinks zur Happy Hour in der Bar. Dort arbeitete ein lustiger Thailänder, der gut englisch sprach und mich an Taj aus Party Animals erinnerte. Er redete und lachte genauso wie der KerlIphone-Pics-048.jpg aus dem

 

 

 

 

 

 

 

Film. Witziges Kerlchen! Schade war, dass trotz der schönen Bar am Strand nicht so viele Gäste davon gebrauch machten. Uns störte das nicht sonderlich, wir tranken, bis die Bar zu machte, und fuhren dann mit einem Pick-up-Taxi checken, was auf der Insel noch so los war. Und auch nachts lebte Koh Samui. Wir gelangten an den Chaweng Beach, wo sich entlang der Road eine Bar an die andere gesellte.chaweng_beach_road.jpg Doch nicht nur Kneipen, Bars und Restaurants waren anzufinden, natürlich auch einige Clubs. Da waren wir doch genau richtig. Der Chaweng Beach war bekannt für seine langen Nächte und wir sollten heute daran teilhaben. Später gab es in einer richtig englischen Kneipe Chelsea gegen Neapel und wir sahen die Auferstehung der Briten. ;) Die Stimmung war grandios. Irgendwann ging es zurück ins Hotel und ich schlief in Sekundenschnelle ein. Kennt man gar nicht von mir. :D Aufgrund der Nacht zuvor wurde der heutige Tag zum Strandtag gemacht. Die Sonne schien und versüßte unsIphone-Pics-029.jpg das Leben. Das Beste am Impiana war noch, dass wir am Strand Internet hatten. So konnte man braun werden und nebenbei surfen. Wie gut sollte es ein. Der Tag verging, am Abend gab es zum Essen Livemusik und nach zwei Drinks an der Bar verzogen wir uns aufs Zimmer. Freitag mieteten wir uns 2 Bikes und gingen auf Inselrundfahrt. Ich hatte vorher ein paar Sehenswürdigkeiten für uns herausgepickt. Als erstes Iphone-Pics-075.jpg kühlten wir uns an einem traumhaft einsamen Sandstrand ab. Das Wasser war bald noch glasklarer als in unserem Hotel und wir waren fast gänzlich alleine. Traumhaft! Das nächste Ziel sollte der Na Muang Wasserfall sein. Wir schwangen uns wieder auf die Roller und folgten der Straße. Wir bogen wohl etwas zu früh ab und fanden erst mal nicht den Wasserfall, dafür aber einen guten Aussichtspunkt der Insel, von demChina-6290.JPG man einen guten Ausblick hatte. Koh Samui hatte nicht nur traumhafte Strände, sondern war auch sehr grün. :D Auf dem Gipfel gab es ein kleines Restaurant und einen Pool, von dem man ebenfalls die Aussicht genießen konnte. Für uns ging es wieder nach unten und eine Abzweigung weiter fanden wir dann auch, wo nach wir suchten. Der Na Muang Wasserfall war ausgeschildert. Es gab mehrere Möglichkeiten zum Wasserfall zu gelangen. Per Offroader, mit einem Elefanten oder zu Fuß. Den Offroader lehnten wir direkt ab, überlegten kurz, ob wir mit einem Elefanten reiten sollten, aber nach demChina-6291.JPG

 

ich die armen Tiere sah, fiel auch das weg. Sie wurden in einem viel zu kleinen Gehege gehalten und machten einen sehr traurigen Eindruck. Schaut euch das Baby an, wie es erschöpft am Boden liegt. Die armen Tiere. So machten wir uns zu Fuß auf den Weg. Jeder Gang macht ja bekanntlich schlank. Es dauerte auch nur 10 Minuten, bis wir am Ziel waren. Der gutenChina-6294.JPG Ausschilderung sei Dank. Einen kurzen Weg durch den Dschungel und danach über eine Bambusbrücke und schon waren wir da. Es war vielleicht nicht der spektakulärste Wasserfall, aber wirklich schön anzusehen. Wir nahmenChina-6298.JPGIphone-Pics-097.jpgChina-6308.JPG ein Bad, erklommen den Wasserfall, schaukelten eine Runde im Paradies und hatten einfach ne Menge Spaß. Is ja klaaaaaaaa, dass ich so einen brauche, wenn ich später mein Haus baue. Im Vorgarten macht der sich perfekt. ;) Ein paar Stündchen hielten wir uns dort auf, bevor es weiterging. Rundum Koh Samui führte eine 50 kilometerlange Ringstraße. Sie führte die meiste Zeit an der Küste entlang und wir folgten ihr. Wir gelangten von dort aus zum Big Buddha Pier, von dem nicht weit entfernt das Wahrzeichen von Koh Samui stand. Und dreimal dürft ihr raten5756-the-big-buddha-koh-samui-samui-island-thailand-wal.jpg...jaaaa....der Big Buddha. :D Es hat den Eindruck, als würde er die gesamte Insel im Auge behalten, denn er sitzt mit dem Rücken zum Meer. Ein super Postkartenmotiv. ;) Mittlerweile hatten wir die Insel einmal umkurvt, nahmen einChina-6320.JPG

 

 

 

 

 

letztes Bad, an einem Strand mit einer schönen Felsformation und kehrten ins Hotel zurück. Hier sprangen wir selbstverständlich auch noch mal in die Fluten. ;) Abends organisierte das Hotel ein leckeres Buffet am Strand. Es gab mal wieder alles, was das Herz begehrt. Makrelen, Garnelen, Seabass, Lachs, Hummer und alles wurde vom Chefkoch persönlich gegrillt. Ein Festmahl! Zum Abschluss durfte jeder Gast noch einen Ballon starten lassen und seinen Wunsch äußern. MitIphone-Pics-114-Kopie-1.jpgIphone-Pics-120.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

dem Hotel hatten wir wirklich einen Glückstreffer gelandet. Deswegen verlängerten wir auch noch einmal um zwei weitere Nächte. Nach dem Bikeabenteuer brannte heute nichts an und wir faulenzten den ganzen Tag am Strand. Ich gönnte mir eine Massage am Beach und ließ mich danach im Wasser treiben. Sonntag stand dann wieder etwas Besonderes auf dem Programm. Ich entschloss mich eine Tour mit dem Speedboot zum Ang Thong Nationalpark zu machen. Imro meinte, dass wäre nichts für ihn und blieb daheim. Um 7.30 Uhr wurde ich abgeholt und mit 6 weiteren Personen zum Bo Phut Pier gebracht. Dort gab es ein kleinesIphone-Pics-001-Kopie-2.jpg Frühstück mit Toast, Marmelade und Kaffee und dann standen die Boote bereit. Mit einer Gruppe von etwa 20 Leuten ging es auf das Speedboot. Ich ließ alle um die Plätze kämpfen und platzierte mich ganz hinten, von wo ich sehr gut Fotos schießen konnte. Kannst du nich lernen. :D Die Fahrt sollte eine Stunde dauern. Der Ang Thong Nationalpark umfasste eine Gruppe von 42 Inseln im Golf von Thailand, die zum Samui Archipel gehörten. Wir steuerten zuerst Die Insel Koh Wao an. Sie bestand aus drei flachen Inseln und hier hattenIphone-Pics-010-Kopie-1.jpg wir eine Stunde Zeit zum Schnorcheln. In der geschützten Bucht ließ sich die Unterwasserwelt wunderbar entdecken. Ich sah Unmengen verschiedener Fische und tauchte von einem Korallenriff zum anderen. Natürlich schnorchelte ich nicht mit der Gruppe, sondern suchte mir meinen eigenen Weg. Ich folgte einem Thai vom Boot, der mir tolle Sachen zeigte. Die Stunde verging wie im Flug und am liebsten hätte ich noch viel mehr bewundert. Aber das war ja nur der Anfang und der gefiel mir sehr gut. Jetzt machten wir uns auf zum Strand vonChina-6374.JPG Talay Nai. Ein traumhaftes Fleckchen Erde. Nach einem kurzen Aufstieg, der sehr steil war, hatte man einen herrlichenIphone-Pics-067.jpg Überblick auf die umliegenden Inseln. Zwischenzeitlich war es zwar total überfüllt am Aussichtspunkt, aber mit etwas Geduld konnte ich schöne Fotos schießen. Ein kurzer Spaziergang brachte mich dann hinunter zum berühmten Emerald Lake, auch bekannt als die traurige Lagune vom Film "The Beach". Ich wusste nicht, warum sie die traurigeIphone-Pics-048-Kopie-1.jpgIphone-Pics-053.jpg Lagune

 

 

 

 

 

 

 

 

hieß, ich hätte sie eher die smaragdfarbene Lagune getauft. Unglaublich, wie grün-blau das Wasser funkelte. Okay ich muss dazu sagen, sie hatte auch den Spitznamen blaue Lagune und das passte schon eher. ;) Auf jeden Fall ein atemberaubender Anblick der Natur. Von hier aus ging es weiter nach Koh Paluay. Ein Meerzigeunerdorf, in dem die Einwohner noch so lebten wie damals. Im netten Ambiente aßen wir lecker zu Mittag. Garnelen, ein Süppchen, Salat und Reis stand auf der Speisekarte. Nach dem Essen blieb uns noch etwas Zeit, um das Dorf näher zuIphone-Pics-083.jpgIphone-Pics-085.jpg erkunden. Die Bewohner lebten hier wirklich nur vom Fischfang und es sah aus wie Koh Samui vor 30 Jahren, bevor der Tourismus und die Infrastruktur Einzug erhielt. Alles sehr ursprünglich, ruhig und still. Interessant mal zu sehen, dass es auch solch ein Leben gab und die Leute glücklich waren. Ich durfte sogar noch einen Hausgast bewundern, Iphone-Pics-088.jpg der aber leider angekettet war. Nun ging es mit dem Boot weiter Richtung Süden der Inseln. Hier gelangten wir wiedermal an einen traumhaften Strand, von dem aus wir mit dem Kajak die Umgebung auskundschaftenIphone-Pics-107.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

konnten. Das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen und paddelte los. Ein Mann, ein Kajak, die Reise konnte beginnen. :) Ich steuerte schnurstracks auf eine felsförmige Erhebung zu, die aus dem Wasser ragte. InChina-6385.JPG Windeseile erreichte ich mein Ziel. Es hatte beinahe den Anschein, ich wäre geboren, um Kayak zu fahren. :D Ich umrundete den Felsen und steuerte bereits die nächste Insel an. In Robinson Crusoe Manier trieb es mich an eineIphone-Pics-124.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

einsame kleine Bucht, in der ich rasten sollte. :) Nach einer kurzen Verschnaufpause machte ich mich langsam auf den Rückweg. Ich wollte ja nicht, dass das Boot ohne mich zurückfährt und ich hier übernachten musste. Obwohl ich und mein Kajak, was sollte, da schon passieren. ;) TrotzdemIphone-Pics-132.jpg ging es auf die Rücktour. Sicher steuerte ich mein Kajak in den Heimathafen und kühlte mich im Wasser noch einmal ab. Unser Skipper hatte derweil nur Blödsinn im Kopf und übergoss schlafende Thailänder mit kaltem Wasser oder stahl ihre Unterhosen. Ich hatte mein Spaß beim Zugucken. :) Nun hieß es aber Abschied nehmen vom Park. Es war wirklich ein unvergesslicher Trip, den ich jedem nur empfehlen kann. Die Betreuung war superfreundlich und auf dem Boot gab es ständig Wasser und Früchte wurden gereicht. Dann bis bald. Auf Wiedersehen Ang Thong Nationalpark!Iphone-Pics-021-Kopie-2.jpg Ich komme gerne wieder. Auf der Rückfahrt luden wir die meisten Gäste direkt am Strand von ihren Hotels ab und so konnte ich mir einen guten Überblick über andere Resorts und Strände verschaffen. Ich muss sagen, dass wir eine perfekte Wahl getroffen haben mit dem Impiana. Zurück am Pier kaufte ich noch ein schönes Abschiedspräsent für meine Ellies. ;) Danach wurde ich ins Hotel gebracht. Ich berichtete Imro, was er verpasste. Er hatte die Zeit genutzt, um unseren nächsten Trip zu planen, denn morgen ging es weiter nach Koh Phangan. Wir aßen zum letzten Mal im Strandrestaurant. Heute war Mongolian Night und wir konnten uns unser Essen selber zusammenstellen, welches danach vor unserenIphone-Pics-127.jpgIphone-Pics-128.jpg Augen im Wok zubereitet wurde. Ich werde das Impiana vermissen. Ein Paradies im Paradies! Ein kühles Heineken an der Bar und ich schlief im Zimmer später sofort wie ein Baby ein. Bleibt festzuhalten...Koh Samui ein Traum zum Urlaub machen. Mehr für den Strandliebhaber geeignet, aber wie ihr gesehen habt, kann man auch einiges erleben oder entdecken. Mir hat es super gefallen und ich bin schon auf Koh Phangan und Koh Tao gespannt...bis bald ihr Lieben! Bin ja noch was unterwegs...:))))

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Veröffentlicht in Thailand

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