Koh Tao!!!

Veröffentlicht auf von Ben27

21.03.-25.03.2012

 

 

 

 

 

                                       Koh Tao

 

 

 

...diesmal ging es nicht mit der Fähre, sondern mit dem High-Speed-Katamaran durch den Golf von Thailand. SehrIphone Pics 001-Kopie-3Iphone Pics 033 
sehr Cool! Wir machten es uns auf dem Oberdeck gemütlich und genossen die Aussicht. Einfach ein tolles Gefühl bei herrlichem Sonnenschein über das Meer zu gleiten. Mit dem Katamaran sollten wir knapp 1 1/2 Stunden unterwegs sein und machten kurz vor Ankunft noch einen Zwischenstopp auf der kleinen Insel Koh Nangyuan. Diese hatte wohl den schönsten Strand Thailands, wenn nicht sogar mit den schönsten auf der ganzen Welt zu bieten. Es war wirklich ein traumhafter Anblick, leider getrübt durch die vielen Touristen, welche hier ständig mit den Booten herchauffiert Iphone Pics 021-Kopie-3 wurden. Auf der Insel befand sich auch nur ein Resort. Ich hatte anfangs überlegt dort für uns zu buchen, war nun aber froh, dass ich es nicht getan habe, weil man die Insel und vor allem den Strand kaum für sich alleine nutzen konnte. Schade eigentlich. Nach dem kurzen Aufenthalt drehten wir und steuerten den Mae Haad Pier von Koh Tao an. Das coole während der Überfahrt war, dass wir Koh Tao fast komplett umrundeten und damit wunderbar die schönsten Plätze beobachten konnten. So sah man, wo sich die besten Strände versteckt hielten und wir uns am niederlassen konnten. Ich hatte bereits mehrere Hotels herausgesucht, die sich auch in diesen Ecken befanden. Kannste nich lernen. ;) Für Imro war der Sairee Beach noch eine Option, aber ich war froh, dass wir vom Katamaran aus sehen konnten, das der Strand zu überlaufen und auch nicht so schön war. Kaum waren wir von
Iphone-Pics-126-Kopie-1.jpg der Fähre runter, erwarteten uns bereits wieder die vielen Taxigeier, um die Touristen in ihre Resorts zu kutschieren. Wir nahmen wiedermal ein überteuerten Pick-up und fuhren zum Haad Tien Beach Resort in der Bucht von Rocky Bay. Der Taxifahrer sprach von einer halbstündigen Fahrt, welche nach 5 Minuten zu Ende war, denn wir waren bereits am Hotel. Schön den Preis in die Höhe getrieben. Das Haad Tien machte einen ganz guten Eindruck, war aber für meine Verhältnisse zu überteuert für die Lage und ich hatte ja noch mehr in Petto. ;) So ging es also weiter zur Tanote Bucht. Unser Fahrer faselte wieder was mit sehr weit und schwer etc., ich sagte einfach ja wir zahlen ja schon, also fahr. Das war vielleicht das Negative an den Inseln, dass du gnadenlos ausgebeutet wurdest von der Taximafia. :D Aber was sollte man machen. Es blieben nicht viel andere Möglichkeiten, wenn man vorher kein Hotel gebucht hatte. Die Straßen oder besser gesagt die Wege auf Koh Tao waren288308.jpg noch abenteuerlicher als in Koh Phangan. Es war eine kleine Adventure Tour zur Bucht. Hier konnte man wirklich nur mit dem Pick-up hergelangen. Imro stieg als erstes aus und kam völlig entsetzt wieder. Es gefiel ihm mal wieder nicht. Nun sollte ich nachschauen und ich dachte mir, ob er noch alle Tassen im Schrank hatte. Meine Augen erblickten eine wunderschöne Bucht mit einem herrlichen Strand und auf den Hügeln dahinter sah ich tolle Bungalows. Er hatte sich wahrscheinlich wieder nur den Anfang angeschaut, wo wirklich nur ganz einfache Bungalows, mehr für Bagpacker, standen. Aber selbst die fand ich cool. In der Hinsicht waren wir sehr verschieden. Ich brauchte kein Luxusresort. Ich sagte ihm, dass wir hier bleiben. Fertig! Mit dem Gepäck unterm Arm ging es den Strand entlang und auf zum Family Tanote Bay Resort. Ein wunderschönes kleines familiengeführtes Hotel. Eine junge Dame zeigte uns die Bungalows. Sie waren natürlich nicht von dem Luxus geprägt, wie wir ihn von Koh Samui kannten, aber mir gefiel es auf Anhieb und Imro musste sich damit abfinden. Unser Bungalow befand sichIphone-Pics-115.jpgIphone-Pics-119.jpg auf und zwischen Felsen. Allein der Ausblick ließ keine Wünsche offen. Für mich war es jetzt schon das Paradies. Es ging natürlich sofort zum Strand und ins Wasser, war ja klaaaaaaa. :) In der Bucht befanden sich auch zwei Tauchschulen, und als wir das Wasser sahen, wussten wir auch warum. Es war glasklar und unter uns lag ein riesiges Korallenmeer. Auf jeden Fall mussten wir uns Morgen Taucherbrille, Schnorchel und Flossen besorgen. Es herrschte eine unglaubliche Idylle hier. Kein Trubel, keine Hektik...einfach nur schön. Es befanden sich hier auch nur 3 kleine Resorts, die nicht mit Luxus prahlten, sondern ihren Charme mit der Umgebung teilten. Wir speisten gleich im Restaurant hinter uns und sollten von da an neue Freunde finden, die uns jeden Tag um dieselbe Zeit begleiteten. Junge HundeIphone-Pics-047.jpg tollten und spielten um uns herum. Süß! Fast wie Zizou und Selma früher. :D Hier ließ es sich aushalten. Abends trieb es uns die einzige Bar am Strand, wo man sich in gemütlicher Runde mit den anderen Travellern austauschte. VieleIphone-Pics-067-Kopie-1.jpg Bagpacker waren hier anzutreffen, weil die Unterkünfte auch recht günstig waren. Die Bar wurde von einem witzigen Kerl geführt, der komplett schielte. Ich geh so weit, er konnte um die Ecke gucken. :D Da wir mal wieder die Letzten beiden waren, tranken wir mit ihm noch etwas. Er erzählte uns, dass er hier aufgewachsen sei und das alles hier mit seiner Familie aufgebaut hat. Ihm gehörte nicht nur die Bar, sondern auch das Poseidon Resort. Aber wie schon erwähnt, stammten alle Resorts in dieser Bucht aus Familienbetrieben. Er fragte uns, wo wir untergebracht waren und freute sich, obwohl wir nicht bei ihm nächtigten. Irgendwann kam seine Frau und schnappte sich ihren Mann. Er hatte wohl noch Pflichten zu erfüllen. :D So schlenderten wir zurück. Die nächsten drei Tage genossen wirIphone Pics 0981156629116 einfach nur hier. Die meiste Zeit schnorchelten wir und waren begeistert von der traumhaften Unterwasserwelt, die wir vorfanden. Ich hab noch nie so viele bunte Fische oder verschiedene Arten auf ein Mal gesehen. Und die unterschiedlichen Korallenriffe mit ihren versteckten Höhlen ergänzten alles. Die Insel hatte auch den Spitznamen "Koh Taouch"! Jetzt wussten wir 495546 warum. Es kam einem vor als schwebte man in dieser farbenfrohen Unterwasserwelt in einer anderen Dimension. Weltklasse! Teilweise waren wir 2-3 Stunden im Wasser unterwegs ohne es zu merken. In der Mitte des Kliffs ragte ein riesiger Felsen aus dem Wasser, den man erklimmen konnte und von dem man einen tollen BlickIphone Pics 042 über die Bucht und das Meer hatte. Zudem wartete ein cooler 10 Meter Sprung. Verstand sich von selbst, dass ich den ein oder anderen Cliffhanger gemacht habe. :) Es war wirklich ein Glückstreffer, dass wir diese Bucht gefunden haben. Mittlerweile war Imro auch im Paradies angekommen und wollte nicht mehr weg. Den Sonnenuntergang betrachte ich jeden Abend gemütlich liegend aus meiner Hängematte vor unserem Bungalow. Meist besuchte mich noch ein kleines Kätzchen, welches sich stundenlang an mich schmiegte. Ich bin ja auch zum Knuddeln. :D Ich kann nicht oft genug erwähnen, wie traumhaft es hier war. Kommt am besten alle schnell her. 
Iphone-Pics-103.jpgIphone-Pics-112.jpg Wir ernähren uns dann von Luft und Liebe. :D Den letzten Abend verbrachten wir natürlich wieder bei Same in seiner Bar. Jede Nacht war so klar, dass man sich zurücklehnen und die Sterne beobachten konnte. Wir machten zum Abschluss noch ein paar nette Bekanntschaften. Unter anderem drei Belgierinnen, wobei die Mutter der einen Vietnamesin war und sie somit die Sprache fließend sprach. Wir kamen ins Gespräch und sagten zu ihr, dass wir mehrere Monate in Saigon waren und sie meinte, sie arbeitete zum selben Zeitpunkt dort. Die Welt ist so klein. :) Ich redete noch länger mit einem Norweger, der Same unter die Arme griff und die Taxifahrten für ihn übernahm. Er war Fischer in seiner Heimat, aber da es dieses Jahr zu kalt zum Fischen war, kam er zum 2. Mal in diesem Jahr nach Januar hierher zurück. Insgesamt sind es nun 4 Jahre, die er immer in die Bucht zurückkehrte. Und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass auch wir wiederkommen würden. Aber wie so alles im Leben, ging auch diese schöne Zeit ein Mal vorbei und nach einer herzlichen Verabschiedung traten wir die Rückreise nach Bangkok an. Goodbye Tanote Bay!!!
Iphone-Pics-094.jpgMit dem Pick-up ging es ein letztes Mal abenteuerlich zum Pier, wo wir diesmal mit dem Lomprayah-High-Speed- Katamaran nach Chumphon fahren sollten. 2 Stunden blieben uns noch, um das Meer zu genießen, bevor es mit dem Bus zur Kaosan Road nach Bangkok ging. Nach insgesamt 10 Stunden waren wir zurück im Domizil La Dawan Villa...
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Veröffentlicht in Thailand

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